Q&A – LUKIE WYNIGER

ISLAND VIBES

Im November heißen wir zum allerersten Mal den Reggae-Selectah, Radio-Moderator und Festival-Host Lukie Wyniger a.k.a Uncle Peng Peng bei uns in Frankfurt willkommen!

1996 startete er seine Karriere im Hip Hop und RnB und begann 2001 seinen eigenen Sound „the On Fire Sound“ zu starten. Über die Jahre etablierte er sich als namhafter Musikredakteur und gestaltet seit geraumer Zeit seine eigene wöchentliche Radio-Show „Reggae Special“ beim Schweizer Sender SRF. Hier hat er so ziemlich alles vorm Mikrofon was Rang und Namen hat. Zuletzt holte er sich die Trophy in einem sehr unterhaltsamen Entertainment-Soundclash beim Juggle ina East gegen DJ Smo.
Musikalisch bleiben keine Wünsche offen. Von aktuellen Sets gespickt mit jeder Menge Dubs und Specials, bis zu classic Tunes und Ausflügen in benachbarte Genres hat Uncle Peng Peng alles in der Pipeline. Zusammen mit seinem Selectah Kollegen Lukee Stepaz, wird Lukie das Orange Peel zum kochen bringen !

 

Wir freuen uns, dass du zum ersten Mal bei uns in Frankfurt spielst. Für alle die dich nicht kennen – wie ist die Entstehungsgeschichte von Lukie Wyniger?
Ich freue mich auch sehr, bin in Frankfurt zwar schon zweimal den Marathon gelaufen – auflegen durfte ich da noch nie. Begonnen mit dem DJ-Ding habe ich vor 23 Jahren – damals noch RnB und HipHop, ich war hier in Basel einer der ersten, der sich traute TLC und Montell Jordan im Club zu spielen. Ich durfte das bei Sugardaddy – dem ersten Reggae-DJ hier in der Stadt – er hat mir dann auch die ersten Reggae-Platten verkauft. Danach gründete ich den On Fire Sound zusammen mit guten Freunden – den Sound gibts zwar immer noch – aber weil mein Selector Staranwalt wurde, legen wir nur noch sehr selten und wenn, dann nur für sehr viel Geld (:-)) zusammen auf. Als ich vor 5 Jahren die Chance bekommen habe die Reggae-Show beim nationalen Radio SRF 3 zu machen, habe ich begonnen als Lukie Wyniger aufzulegen, was bis jetzt sehr gut funktioniert hat.

Wie kamst du zu deinem Spitznamen „Uncle Peng Peng“?
Den Namen hat mir der Spider von Supersonic glaub mal gegeben, ich war dabei als Daville ein paar Konzerte mit Tommy Dollar von City Lock in Europa spielte und “Peng Peng” wurde da auf dieser Tour “erfunden” – am Tag bevor sie in die Schweiz reisten und bei mir in Basel spielten. Es gab eine extrem lustige Diskussion darüber, wer denn jetzt “Peng Peng” zum ersten Mal ins Mic gesagt haben soll zwischen Tommy Dollar und Daville – irgendwie habe ich mich dann da als Onkel mit eingemischt. In der Zwischenzeit werde ich das nicht mehr los, ich habs mir auf den Oberarm tättowieren lassen…

Was war der spannendste Gast in deiner Radioshow?
Der spannendste Gast war bestimmt Jimmy Cliff – seine Geschichten, sein Charisma werden mir immer bleiben.

Was waren deine persönlichen Highlights deiner DJ-Karriere?
Mein Auftritt in London an David Rodigans Regular im “The Mass” im Jahr 2004 mit dem On Fire Sound. Ich war so scheisse nervös, hatte noch nicht wirklich einen Plan von dem was wir da tun und dann aber Glück mit der Wahl des ersten Songs welches ich frisch ab Presse aus Jamaika mitbrachte: “Longing For” von Jah Cure. Das zweite Highlight war die Mavado-Show in Basel welche ich organisieren konnte. Und das dritte Highlight war für mich, als Shotta Paul, DJ Smos Laptop während meiner ersten Runde von der Bühne holte am Juggle Ina East Clash dieses Jahr – nachdem ich die ersten beiden Forwards einfahren durfte. Ich werde sein Gesicht dabei nie vergessen…

Was kann die Island Vibes Massive am 10.11. von Dir erwarten?
Erwarten darf man ein Set welches vor Ort entsteht – je nach Vibes. Auch meine Speeches bereite ich nicht vor eigentlich – sondern ich versuche aus der Situation was zu machen. Zusammen mit Lukee Stepaz klappt das bis jetzt ganz gut.

Dein persönlicher Lieblingstune dieses Jahr?
Im Moment ist es Shane O – Mill Fi Share – das kann aber Morgen schon wieder anders sein.

Phenomden oder Stereo Luchs?
Ich muss hier den Joker ziehen – beides sehr gute Freunde geworden über die Jahre. Ich bin da auch nicht mehr objektiv.

Dancehall 2017 oder 2007?
Definitiv 2017 – es gibt grad so viel tolle Musik wie lange nicht mehr. Ich mag es zudem nicht in der Vergangenheit zu leben – da fühl ich mich noch älter als ich eigentlich eh schon bin.

Vendetta oder Unruly?
Morgens Vendetta, abends Unruly! Aber wenn ich mich entscheiden müsste wohl schon eher Popcaan – er gibt mir grad mehr Vibes.

Gewinnt der FC Basel die Champions League?
Ich glaube nicht wirklich J. Aber gegen Frankfurt hätten wir eine Chance.

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